Verfasst von: ah | März 6, 2010

Buchvorstellung: „Intercity Istanbul–Berlin“

Jetzt ist es soweit: Der vom Dagyeli Verlag herausgegebene Stadtreader „Intercity Berlin Istanbul“ ist fertig!

Die Beiträge berichten von Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes, Tourismus und Verkehr, Orten des Vergnügens und der Kulinaria, Architektur der Zwischennutzung und Stadtteilverdrängung, besetzten Häusern und Zivilgesellschaft. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich zwischen Berlin und Istanbul feststellen? Istanbuler und Berliner AutorInnen stellen ihre Stadt vor, in satirischen, grotesken und tragischen Momentaufnahmen, Huldigungen und Schmähungen. Sie beschreiben Szenegrößen, seltsame Heilige oder einfach nur das absurde Leben.

Ein kleiner Text von mir zu den Berliner Aufwertungsdynamiken ist  auch im Buch nachzulesen. Eine leicht veränderte Fassung des Beitrages gibt es auch hier: „Berlin: Die Karawane zieht weiter – Stationen einer Aufwertung„.

Alle, die bei der Präsentation des Buches dabei sein wollen, sei dieser Termin empfohlen:

Samstag 6. März 2010, 18-21 Uhr in der Galerie im Kurt Schumacher Haus, Müllerstraße 163, Berlin-Wedding

Im Ankündigungstext für die Buchpräsentation heisst es:

Buchvorstellung: „Intercity Istanbul–Berlin“

Dieser Abend steht im Zeichen zweier Projekte der Städtepartnerschaft zwischen Istanbul und Berlin. Zunächst stellen wir das Buch »Intercity Istanbul–Berlin« (herausgegeben von Çağla İlk, Çiçek Baçık und Mario Pschera) vor. Ein breites Spektrum an Autor/innen aus beiden Städte schildert auf 360 Seiten (dt./türk.) die dynamischen Prozesse in diesen Metropolen, die beide auf ihre Weise Schnittstelle zwischen Ost und West und im ständigen Wandel begriffen sind. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Städte werden aus den Perspektiven der Literatur, Stadtentwicklung, Architektur und Kultur aufgezeigt. Das Buch ist nicht zuletzt eine Einladung zu einer vertieften Zusammenarbeit beider Metropolen bei der Bewältigung stadtpolitischer Aufgaben.
Wie diese Zusammenarbeit aussehen kann, zeigt die filmische Kurzdokumentation der Konferenz »Zivilgesellschaft(en) in Berlin und Istanbul« vom Oktober 2009 der Istanbuler Filmemacherin Somnur Vardar, der viele der Autorinnen und Autoren des Buches »Intercity Istanbul–Berlin« zeigt und an diesem Abend uraufgeführt wird.
Anschließend laden wir ein zum Gespräch mit den Autor/innen und weiteren Aktiven der Städtepartnerschaft.


Responses

  1. […] besetzten häuser in berlin wird auf indymedia diskutiert°°°der gentrification-blog empfiehlt das buch: „intercity […]

  2. Zu den Transformationen in Istanbul kann ich auch Self Service City Istanbul empfehlen, es geht um informelle Gecekondu-Viertel, darauffolgende Immobilienspekulationen, endlose Vorstädte, die Weitergabe von Armut durch Ausnutzung der neuen Einwanderergenerationen, Gated Communities und Gentrifizierung in den zentralen Vierteln. Die Texte sind von unterschiedlichen Autoren, leider auch von unterschiedlicher Qualität aber ich fand das Buch insgesamt sehr interessant
    http://www.b-books.de/verlag/istanbul/index.html


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