Über dieses Blog

Im Gentrificationblog werden Meldungen und Nachrichten rund um die Aufwertung von Stadtvierteln und den damit verbundenen Konflikten und Mobilisierungen gesammelt. Gentrification wurde hierzulande lange Zeit als wissenschaftlicher Fachbegriff verstanden. Doch längst hat das Thema auch die realen Auseinandersetzungen in den Städten erreicht. Das Gentrificationblog versteht sich als Mittler zwischen akademischen Fachdebatten und sozialen Bewegungen in städtischen Konflikten. Thematisch werden die Beiträge so vielfältig sein wie die Aufwertungsdynamiken und Stadtteilmobilisierungen in den Städten – doch immer werden sie parteilich sein: für die Interessen der Mieter/innen.

Dieses Blog wird geschrieben von:

Andrej Holm

Postanschrift:

Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Sozialwissenschaften
Stadt- und Regionalsoziologie
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Email: a.holm@sowi.hu-berlin.de // andrej@ostbuero.de

Responses

  1. […] Terroristen dürfen bloggen! und das ist auch gut so! […]

    • Hallo Andrej,
      Super Blog! Ich bin zwar schon seit ewigen Zeiten in New York, aber habe schon bei meinem letzten Berlin Besuch bemerkt, das es zwischen diesen beiden Städten nicht mehr viel Unterschied gibt. Wir machen hier am 22. April ein Theaterstück darüber Gentrified Minds with Music by the Children of Warhol, http://www.gentrifiedminds.com!
      Mach weiter so.
      Viele Grüße aus New York,
      Nina

  2. Hallo Andrej,

    hier ein Videoclip, der die Situation auf der Veddel dokumentiert. Es enthält auch ein Interview mit den der Ur-Studenten im Café Unmut, die auf der Veddel angesiedelt wurden. Bestimmt interessant für einen Post.

    http://www.nuroa.de/videos/96-auf-der-veddel

    Gruss

  3. […] Neben den vielen Blogs, die sich mit Berlin als touristische Metropole beschäftigen, gibt es auch Blogs, die sich der Stadt über ein ganz bestimmtes Thema nähern. So zum Beispiel der Blog von Dr. Andrej Holm, Sozialwissenschaftler am Arbeitsbereich Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt-Universität zu Berlin und sein Gentrification-Blog. […]

  4. moinmoin, empfehlenswerte Webseite zum Thema: The Struggle for the City

  5. Guten Tag Herr Holm,

    als Stadtplaner und Architekt war ich vorletzte Woche überrascht, von Ihnen und Ihrer aktuellen Geschichte erst als Berlinaleteilnehmer gehört zu haben.
    Die Auswirkungen und Mechanismen der Gentrification waren mir schon länger durch sichtbare also „erlebte“ Beispiele bekannt gewesen (Dresden Neustadt, Kreuzberg, Frankenbergerviertel in Aachen).
    Was mich interessiert wäre die Frage, ob es tatsächlich mittlerweile Mechanismen gibt, die diese Phasen schneller überspringen werden. Hier in Aachen haben wir uns als Bürgerinitiative sehr zäh, aber leider nicht erfolgreich, gegen das Einpflanzen einer viel zu großen, viel zu hässlichen und viel zu bedrohlichen Shoppingmall innerhalb eines Wohnquartier gewehrt. Wir haben auch verstanden, dass dieses Problem nicht in unserer kleinen Kaiserstadt angekommen ist, sondern mittlerweile in fast jeder deutschen Mittel- und Großstadt vorzufinden ist. Haben Sie zu diesem Thema wissenschaftliche Untersuchungen, Material? Unsere bisherige Informationsquellen waren bisher Zeitungsartikel (z.B. aktuell in einem Spiegel-Kultur) und das sicherlich Ihnen bekannte Buch „Angriff auf die City“. Nachdem hier dieses Monsterteil (ca. 40.000 qm) nun gebaut wird, mache ich mir für das Wohngebiet (nicht meins) und die Stadt große Sorgen.
    Mit freundlichen Grüßen

  6. hi,

    am 14.03. 2009 findet in Berlin eine bundesweit mobilisierte Demo für den Erhalt linker, selbstorganisierter Freiräume und gegen die neoliberale Stadtumstrukturierung statt. Organisiert wird die von einem Bündnis von 13 mehr oder weniger aktut bedrohten Projekten, die sich im Rahmen der WBA-Kampagne vernetz haben. Näheres dazu auf unserer website:

    unitedwestay.noblogs.org

    oder auf der WBA-Seite

    wba.blogsport.de

    Außerdem gibts ein Mobilisierungsvideo auf youtube:

  7. Hallo,

    die Tagesschau hat sich dem Thema Gentrification auf ihre eigene Art angenommen: http://www.tagesschau.de/inland/kiezkaempfe100.html Alles Terroristen^^

  8. Hallo Herr Holm,
    hätten Sie Zeit Lust auf ein Gespräch im Deutschlandradio heute 15 oder 16 Uhr?
    Thema wäre das Gutachten „Kreative Milieus und offene Räume in Hamburg“ und die Frage, ob eine „Gentrifizierung von oben“ mittlerweile auch in anderen Städten um sich greift.
    Für kurzfirstige Rückmeldung wäre ich sehr dankbar.
    Grüße
    Hartwig Vens

  9. Am 30.Januar findet eine Solidaritätsdemo für das akut räumungsbedrohte Hausprojekt Liebig 14 unter dem Motto „Fight Back !! Mieterhöhungen stoppen!, Liebig 14 verteidigen!“ statt. Der Aufruf ist unter anderem hier ( http://de.indymedia.org/2010/01/271514.shtml ) zu lesen.
    Über das Zusammenleben im Haus und das Selbstverständnis des Kampfes der Bewohner_innen gegen ihre Räumung gibt es einen realtiv netten Artikel in der taz: http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/zum-tee-im-terrornest/ .

    Wäre vielleicht nen post wert?

  10. vielleicht interessant:
    http://www.ourpraga.blogspot.com/

    „Our Praga Blog
    is a blog from the Praga neighbourhood in Warsaw, Poland. It is about life, politics and social movements… together with some stories and photos.“
    auf englisch. sehr interessant und konkret..

    besten gruß

  11. gespräch mit roger behrens; geht der frage nach, wie eine grundlegende kritik an der politischen ökonomie der stadt aussehen könnte.

    http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32417

    beste grüße aus halle.

  12. Kleine Anfrage:
    Ob es technisch machbar ist, weiß ich nicht, aber wäre es nicht hilfreich, wenn mehr als 3 der neuesten Kommentare in der Randspalte gelistet werden könnten? Wenn man nicht täglich in das Blog schaut, entgeht einem da einiges, weil sich die Kommentare z.T. auch auf länger zurückliegende Beiträge beziehen.

    Viele Grüße!

  13. Hallo Andrej,

    es wäre für Dich von Vorteil, wenn Du ein Impressum auf deinem Blog veröffentlichst.
    Jede Webseite im Internet muss ein Impressum besitzen. http://www.linksandlaw.info/

    Leider habe ich hier kein Impressum gefunden.
    Grüße,
    I. K.

  14. Hallo Irina,

    du bist doch ziemlich zielgerichtet auf der Rubrik „über diesen Blog“ gelandet – die heißt zwar nicht Impressum, erfüllt aber alle notwendigen Auflagen, die auch auf den von dir empfohlenen Seiten benannt werden:
    1. Name und Anschrift
    2. Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme ermöglichen (meine e-mail-Adresse)

    (als nicht gewerbliche und auch nicht institutionelle akitivität entfallen die Angaben zu Aufsichtsbehörden, Steuernummern und Teledienste etc.)

  15. Gentrification in Berlin-Friedrichshain. Der Beitrag:

    http://generationnetz.blogspot.com/2010/07/daa-fortbildung-online-und-video.html

    unter Creative Commons Lizenz

  16. Alles braucht sein Gleichgewicht! Doch wo ständen wir heute, wenn sich die Sozialstrukturen unserer Gesellschaft nicht seit jahrtausenden verbessern würden? Ich fänd den Blog wesentlich spannender, wenn er alle Aspekte der Gentrifikation thematisieren würde.

  17. Hallo woodwood,

    danke für deinen Kommentar. Ich bin mir nicht so sicher, ob ich überhaupt verstehe, was du sagen willst und was die von dir angesprochene Verbesserung der Sozialstruktur mit dem Thema des Blogs zu tun hat. Eine Verbesserung von Lebensbedingungen in der Gesellschaft ist ja nicht automatisch an eine ungleiche Verteilung gekoppelt. Aber um Effekte der (meist ökonomischen) Ungleichheit geht es letztendlich in den meisten Gentrification-Prozessen. Welche Aspekte der Gentrification kommen dir denn zu kurz?

  18. Ich suche + finde den flattr-button nicht!?

  19. […] gemeinsam. Zum Beispiel Andrej Holm. In seinem “Gentrification Blog” schreibt Holm nach eigener Angabe über “die Aufwertung von Stadtvierteln” und die “Mobilisierungen der […]

  20. Hi Andrej,
    hab grade einen schönen Satz des New Yorker Autors Richard Price zu dessen klasse Buch `Lush Life´ in der lokalen Radiostation wnyc gehört: „real estate is violence“. Das ganze Interview gibts unter
    http://www.wnyc.org/shcows/lopate/2008/apr/03/murder-on-the-lower-east-side/

    Gruß aus Kreuzberg
    Tom

  21. Hi,

    gerade ueber folgendes gestolpert: Chronik einer Entmietung http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2010/0906/entmietung.jsp
    Bereits im September gelaufen, in der Mediathek zu finden oder direkt das Video: http://medien.wdr.de/m/1282029645/diestory/wdr_fernsehen_diestory_20100906.mp4

  22. Ein passender Song: „Unsere Stadt“ – Stop Gentrification – Youtube Video http://www.youtube.com/watch?v=o_I-lL4UWhQ

  23. Toller Blog!
    Hier ein Photo aus Marseille zum Thema:

    „Träume der Reichen = Alpträume der Armen“ – photographiert im März 2011 im Panier-Viertel in Marseille.
    Dieses verwinkelte und geschichtsträchtige Viertel war und ist umkämpftes Terrain. Walter Benjamin kam hier für einige Zeit während seiner Flucht unter und schrieb hier seinen berühmten Aufsatz über das Kiffen, bevor 1943 die Nazi-Besatzer von Marseille das halbe Viertel gesprengt haben, weil es für sie als Hort der Kriminalität und der Restistance galt.
    Heute wird Marseille mit viel Geld aufgeschickt und der Druck durch den neuen Euromediteranee-Hafen treibt die Gentrifizierung des Quartiers voran. Aus dem alten Panier der Immigranten, die Jean-Claude Izzo so schön in seinen Krimis beschreibt, ist 2011 nicht mehr viel übrig…
    Viele Grüße aus Freiburg, bernd

    P.S.: Photo in groß</a

  24. Ein neuer Beitrag von mir zur Gentrifikations-Debatte und „Recht auf Stadt“ ist gestern erschienen auf
    http://kulturkritik.net/index_allgem.php?code=pfrwol097

    unter dem Titel

    “Recht auf Privateigentum“ oder “Recht auf Stadt“?

    Wolfram

  25. Hin und wieder besuche ich Ihr Blog. Leider ist die Berichterstattung zu einseitig: Beschreiben Sie doch auch mal die Fakten! Gentrifizierung ist schließlich nichts böses, sondern das Ergebnis von Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Berlin gewann in den letzten Jahren nun mal an Anziehungskraft – was ist also falsch daran, Geld mit WohnEIGENTUM verdienen zu wollen? Wenn ich eine Wohnung in Kreuzberg hätte, würde ich sie schließlich auch zum höchstmöglichen Preis vermieten! Sie etwa nicht?

    • Wenn Sie eine Wohnung hätten, lieber Jan, hätten Sie diese vermutlich bezahlt oder müssten privat für Ihren Immobilienkredit u. ihre Wohnung die Haftung tragen, nehme ich an. Wenn Sie aber einer sich in Auflösung befindenden zahlungsunfähigen Wohlfahrtsgesellschaft oder einem freien beschäftigungsträger von ABM u-SBM Kräften dessen sittenwidrig erlangten Immobilienkredit abnehmen und Sozialbindungen löschen lassen, um Wohnungseigentumswohnungen daraus machen zu können, damit die den Gebäudewert kapitalisieren können ihn Ihrer Aktiva, haften nicht Sie, sondern der Staat, der ihnen die Pfandfreigabe schenkt.
      Der Staat hat die Pflicht solange auf die Zweckbindung zu bestehen bis der ursprüngliche nicht zurückzahlbare Bauzuschuss abgetragen und der Wertzuwachs der Baumaßnahme steuerrechtlich abgeschrieben ist. In dem Fall Doro 16 waren das 30 Jahre! Solange bestand als Hemmnis der Verfügung für den Rechtseigentümer! Ein Erwerber aus Zwangsversteigerung, der ohne Gegenleistung eine Pfandfreigabe von der herrschenden Investitonsbank Berlin bekommt ist ein Bösgläubiger Erwerber! Solche faulen Immobolienkredite per Trennung des Besitzes vom Eigentum sind nur im vereinten Deutschland möglich, zu DDR-Zeiten war das nicht möglich!

    • Wenn ich öffentliches Geld bekommen habe für mein Wohnungseigentum, will ich, dass die Armen in dieser Wohnungen bezahlbare Mieten zahlen! Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass Wohnungen die er im Wert erhöht hat zweckgebunden genutzt werden! Darum geht es mir!

  26. Lieber Jan,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und schön, dass Sie das Blog ab und an besuchen. Dass die Gentrification eine umstrittene Angelegenheit ist, sollte sich auch bis nach München herumgesprochen haben. Ihre Einschätzung, dass es sich um das Ergebnis von Marktprozessen handelt, würde ich auch so sehen – ob es sich dabei immer um simple Angebot-Nachfrage-Effekte handelt, würde ich zumindest hinterfragen wollen.
    Aber bleiben wir beim Kern der Marktprozesse: Aus der von Ihnen beschriebenen Eigentümer-Perspektive ist die Aufwertung ganz offensichtlich eine begrüßenswerte und lohnenswerte Angelegenheit – doch schon die bisherigen Mieter/innen werden angesichts der steigenden Mieten eine andere Perspektive einnehmen.
    Weil diese unterschiedlichen Perspektiven auf einer strukturellen Ungleichheit (v.a. Eigentum, Geld) basieren, versuche ich mit meinen Blogbeiträgen zumindest die politische Position von Mieter/innen und Mietern zu stärken, in denen die Stadtentwicklung wenigstens aus ihrer Perspektive beschrieben wird. Das muss Ihnen nicht gefallen, aber zumindest wissen Sie was sie hier erwartet.

    Mit besten Grüßen,

    AH

    • Sehr geehrter Herr Andre Holm,
      in der FES sprachen wir (Hopp, hopp, Mietenstop) über die Notwendigkeit des Sozialen Schutzes von Förderwohnungen. Vergeudet wurden über den Verwatlugnsweg weit über drei Millionen Fördermittel. Zweckbindung war die Wiederherstellung der Bewohnbarkeit unserem Miethauses (Baujahr 1903/2000) was jahrzehntelang unter Beschlagnahme des Rat des Kreise von Köpenick verbraucht wurde in der Gebäudesubstanz! Es geht um die Dorotheenstr. 16 12557 Berlin. Zins u. Tilgung für den Eigenanteil bekam der Pächter. Die Einnahmen auch!
      Inzwischen stellt sich eine Konfusheit von Anfang an heraus. Wir konnten doch gar nicht echt die dingliche Haftung vereinbaren, weil wir keine Eigenbesitzer waren wegen des Pachtvertrages mit Berlins Tochtergesellschaft! Das bedeutet: Berlin nahm eine rechtsgrundlose Bauförderung und Veräußerung eines fremden Grundstückes vor. Baujahre sind 1903/2000. Berlin brach damit das Kreditsicheurngsgesetz im Jahr 2009. Nach der Insolvenz 36 C IN 884/05 verschleuderten die Landesdiener unser Rechtseigentum an die nicht in dem Grundbuch eingetragene zahlungsunfähige fiktive spekulative Erwerberin Ambiente GmbH Büxensteinallee 24 12527 Berlin, die es europaweit anbietet als Renditeobjekt!
      Dolle Rendite, wenn die Grundeigentümer aus Mieteinnahmen keinen Kredit abzuzahlen in die Lage versetzt werden!!!
      Wenn ich eine vollendete Insolvenzverschleppung verschuldet hätte würde ich strafrechtlich verfolgt1 Aber die WohlfahrtsGmbH bekommt dafür eher eine Ehrenurkunde als ein Strafurteil!
      Deren Forderungsausfall als Finanzierungsgrundpfandrecht umzutaufen, die Zweckbindung auszuhebeln, ist doch wirklich eines Rechtsstaates nicht würdig! 30 Jahre veruntreut! Warum findet sich keiner Senatoren der zu der Rückabwicklung der rechtsgrundlosen Veräußerung an Holger Burr bereit ist? Der Alleineigentümer der Ambiente ist ein unfähiger Geschäftsführer, der Vermieterpflichten als Betriebskosten umlegt! Lieber Herr Holm versprachen Sie damals in der FES nicht, mir einen anständigen Rechtsanwalt zu nennen, der den Sicherungscharakter mit Rückgewähranspruch über unsere Rechtschutzversicherung in Angriff zu nehmen in der Lage sein könnte? Oder habe ich Ihre Worte falsch verstanden?
      Grunderwerbssteuer wurde als Belastung eingetragen am 20. 03. 09, unsere Namen mit dem der Ambiente ausgetauscht. Gehe ich fehl in der Annahme, dass die Landesverwaltung Berlin in Wirklichkeit die wirkliche Überpfänderin der Dorotheenstr. 16 ist? Berlin fiel ja nicht mal auf, dass das Amt Vermieterpflichten als Betriebskosten abgerechnet hat. Weshalb hält Berlin sich nicht an das Wirtschaftsgebot und die Bundesgesetze? War es nicht völliger Blödsinn zu behaupten, Berlin hätte überhaupt gar kein Bedarf an bezahlbaren Wohnungen??? Vor Untreue die Augen zu verschließen, wird der Bundesregierung irgendwann aufstoßen.
      Es grüßt Sie, Ihre auf Sie hoffende ab 2007 Zertifikatbesitzerin Immobilienwirtschaft der IHK Elisabeth Schwabe

  27. Hallo, ich freue mich über dieses interessante Blog. Wer hat Informationen und Kontaktpersonen in Paris und Warschau, die sich mit dem Thema Gentrifizierung beschäftigen bzw. selbst aktiv sind? Das Praga Blog habe ich gesehen. Brauche Insider Kontakte für einen Film über Gentrifizierung.
    Viele Grüße

    • Hallo, seit 1994 sammele ich Insiderwissen über Gentrifizierung.
      Ich könnte Ihnen eine Menge davon abgeben.
      Möchten Sie über Facebook-Konto mit mir kontakieren?

  28. Hallo Andrej,

    was ich vermisse ist eine Beschäftigung mit Baukosten und der Frage, wer sie aufbringt und wie.

    Natürlich kann man sich als Hausbesetzer oder – in weit geringerem Ausmaß – rechtlich geschützter Mieter evtl. ein Haus „aneignen“ und es nutzen, bis es zerfällt. Möchte man es aber instandsetzen und (ohne Luxus! evtl. aber ökologisch vertretbar gedämmt) zur wohn-Nutzung einrichten, dann ist man gerade auch bei den in der Besetzer-Szene offensichtlich ja beliebten Klinker-Altbauten aus dem 19. Jahrhundert (s. Bethanienhaus) bei Baukosten pro qm, die in diesem Blog unmittelbar ein „Reichen“-Geschrei auslösen. Was also tun?

    – Abreißen und ein offenbar sozial gewünschtes Kottbuser Tor 2.0 bauen?

    – Besetzen, bis die letze Mauer von alleine umfällt?

    – Renovieren und Arbeitslosen zum selbstestimmten stadtnahen Wohnen zur Verfügung stellen? Bezahlen würde das dann unmittelbar die Stadt Frankfurt?

    Den Mittelstands-Beruf vorsorglich wieder aufgeben und mit den bisherigen Ersparnissen selber-basteln ist aber OK, oder auch spießig?

    All das fragt sich ein ratloser, interessierter Leser, der mittlerweile wesentlich mehr über Sanierungskosten weiß, als ihm lieb ist.

    • Laß lieber die Finger davon. Du kannst nur verlieren, bei einer Sanierung und Modernisierung.

    • Eine Einperson-GmbH bilden und Beziehungen aufbauen zu denen die auf wichtigen Schnittstellen des Senats Berlin sitzen.
      Das Amtsblatt studieren, Bereich Zwangsversteigerungen von Miethäuseren aus der Gründerezeit.
      HIngehen, 10 % Bankensicherheit vorlegen, Bieten, Zuschlagsgebot aber nicht fristgerecht hinterlegen, sondern mit dem Schriftstück Berechtiger des Zuschlages zu sein zu anderen Banken gehen, erklären: Ich mache Eigentumswohnungen daraus, ZInsbefreite IMmobilien-Kredite ergatten, Nach 5 jahren mit dreifachem Gewinn weiterverkaufen! So ging das mit dem Miethaus Dorotheenstr. 16 in Köpenick. Wer das versteht hat ausgesorgt für sein Leben. Der muss nicht mehr schuften für einen MIndestlohn!

  29. Grüße aus Köln! Eine Mall mitten in Ehrenfeld muss verhindert werden! – Wir sind (scheinbar) recht erfolgreich, eine verteifte Bürgerbeteiligung ist zumindest schon mal erreicht, schaut es Euch mal an …

  30. Hallo, gibt es eine Möglichkeit, diesen Blog (oder einzelne Beiträge) auf Facebook zu empfehlen bzw. den Diskussionen in Facebook zu folgen, ohne WordPress den dauerhaften Zugriff auf meine Facebook-Daten gestatten zu müssen … ?

  31. Hallo zusammen,

    http://www.viertel-bremen.de/?p=1370

    Seit 22.08.2011 versuche ich auf Missstand in Bremen aufmerksam zu machen. So langsam kommt Bewegung rein….

    Recht auf Stadt für alle!
    MIET-HAI GO HOME!

  32. Hallo,

    hartz-vier freie Innenstadt bringt es auf dem Punkt, wie die Geisteskranken dort oben am liebsten von uns denken würden!

    aber ich wende mich an dich/ sie mit einer Bitte
    ich wohne schon seit 10 Jahren in Berlin und habe immer noch keine vernünftige Wohnung (die totale Bruchbude, wo ich nachts wegen Lautstärke kein Auge zu kriege). Ich bin Transexuell, doch nicht nur ich bin der Meinung, dass mich Ablehnungen zum Probewohnen bei vielen linken WGś (auch queeren WG’s) ganz ganz empfindlich trifft! Ich finde, das muss nicht immer nur an mir liegen, sondern einfach auch mal an den anderen und meine Bitte, jetzt komme ich auf dem Punkt, ist:
    Gibt es einen Ort, wo sich Obdachlose, oder Wohn-Prekarisierte, zu „Not-Wg’s“ zusammen geschlossen haben? (legal).
    Leute, die einfach erkannt haben, dass nur gemeinsam der Verdrängung entgegenzusetzen ist, ohne dass vom hohen Roß herab, nur die eigenen Intreressen bedienend, Notleidenden die Tür vor der Nase zu geknallt wird?

  33. und es gibt mittlerweile 200 Leute, die eine für Hartz-vier-Verhältnisse bezahlbare Wohnung in Neukölln haben wollen!

    LG Anja

    • Kommt einfach alle nach Treptow-Köpenick! Hier verzichtete der Bezirk im Jahr 2007 freiwillig auf teuer bezahlte und als Beschränkte persönliche Dienstbarkeit im Grundbuch Blatt 5235N eingetragene Wohnungsbesetzungsrechte. Im Jahr 2009 verschenkt der Bezirk seine Rechte ohne Ablöse einfach an die zahlungsunfähige Ambiente Immobilien Einmann-GmbH Büxensteinallee 24 12527 Berlin. Wenn eine GmbH Geschenke bekommt, dann werden natürliche Personen sicher auch welche bekommen. Einfach mal mutig sein und es versuchen. Verschenkt wurden sanierte und modernisierte kleine Mietwohnungen in der Dorotheenstr. 16 12557 Berlin.

  34. Hallo!

    Ich habe hier ein passendes Musikvideo:

    Enjoy!

  35. Cooler beat!

  36. Sehr geehrter Herr Dr. Holm

    Im vergangenen Frühjahr habe ich zum ersten Mal Leipzig besucht und mir einige Projekte im Rahmen des Stadtumbau Ost im Leipziger Osten angeschaut.
    Ich war entsetzt, wie verkommen manche Straßenzüge sich präsentierten und es steht außer Frage, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Doch ich frage mich, ob es wirklich der richtige Ansatz ist und nicht eher der Gentrifizierung den Weg bereitet, die hochwertige Sanierung von Altbauten zu fördern, zahlreiche neue Grünflächen zu entwickeln, Stadthäuser zentrumsnah zu planen und in den vereinsamten Straßen kreative Milieus anzusiedeln, wie z.B. in den sogenannten Wächterhäusern. Durch all diese Maßnahmen wird zwar der Leipziger Osten attraktiver, aber somit auch in den nächsten Jahren wahrscheinlich deutlich teurer und ich denke, dass gerade durch die Häufung dieser intensiven Eingriffe in die Stadtentwicklung der Prozess der Gentrifizierung erheblich beschleunigt und in manchen Quartieren die Phase der Pioniere direkt übergangen wird. Schon der schleichende Fortgang einer Gentrifizierung zeigt deutliche Auswirkungen auf ein Stadtbild. Wie verhält es sich nun, wenn wie in Leipzig ein Stadtteil dermaßen gepusht wird? Hierzu würde mich Ihre Meinung und natürlich die Ihrer Leser deutlich interessieren.

  37. […] Eingeladen sind Romy Zischner (Uni Leipzig, Institut für Geografie/Wirtschaftsgeografie) und Andrej Holm (Humboldt-Uni Berlin, Institut für Sozialwissenschaften/Stadtsoziologie). Moderator ist Christian […]

  38. Hallo Andrej, vielen Dank für Deinen Beitrag auf radioeins heute. Brilliant argumentiert, klar und klug… hab sofort im Netz recherchiert. Hier bin auf diesen Blogg gestossen, den ich noch kennenlernen muss.
    Ab Juni 2012 organisiere ich eine Ausstellungsreihe, wo die sogenannte Gentrifizierung entscheidend mitspielt.

    Erst mal meine besten Grüsse
    Maurus

  39. Gentriefizierung?Ich glaube,unser Haus in Finowstrasse 10 in Friedrichshain hats nun auch erwisch.Seitdem ein Herr Andre Kolbinger hier als Eigentümer fundiert,taucht in dessen Auftrag eine Dame auf und diktiert den Bewohnern,was ab sofort nicht mehr erlaubt ist.Vor ca.2 Stunden hämmerte es an meine Tür(obwohl meine Türklingel tadellos i.O.) und besagte Dame vor mir.“Befahl“ mir im Hinterhausgarten binnen 2 Wochen den Pavillon abzubauen(Welcher schom seit 5 Jahre Sommers drin steht).Die Kinder dürfen ab sofort das Spielzeug auch nicht mehr lassen.Und zu Grillen ist den Mietern auch nicht mehr gestattet.Musste mich voll zusammenreissen,um nicht etwas zu tun oder zu sagen,das mir dann leid tun könnte.Aber was wird noch von Seiten des neuen Vermieters uns demnächst blühen?

  40. Lieber Andrej,

    seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun mit diesem Wesen, das von vielen gefürchtet, von wenigen geliebt wird. Ganz konkret untersuche ich das Gentrifizierungsmonster nun in Neukölln, genauer: Nord-Neukölln, Anlass ist meine Diplomarbeit in der Architektur/ Städtebau.
    Natürlich kommt man bei dieser Debatte nicht um einiger Deiner Werke herum, mit großem Interesse habe ich Dein Buch „Wir bleiben Alle!“ gelesen und mich mit einigen Aspekten anfreunden, mit anderen weniger anfreunden können. Neben diesem Buch liegt ein weiterer Klassiker, „Stadtpolitik“ von H. Häussermann, der zwar nicht explizit auf Gentrifizierung eingeht, aber zu diesem Thema auch interessant Blickpunkte beisteuert.
    Warum schreibe ich Dir nun? In meinem Kopf drehen sich mittlerweile verschiedenste Ideen und Standpunkte zu diesem Thema – neoliberale, sozial-marktwirtschaftliche, gutmenschliche? – das ja sehr kontrovers diskutiert wird. Vielleicht hast Du auf ein paar konkrete Fragen einige Antworten, Hinweise, Links, Meinungen.
    In Kapitel 5 Deines Buches prägst Du den Begriff des „Romantisierungsdiskurses“, der sinnbildlich für die Verharmlosung des Gentrifizierungsprozesses steht. Ganz konkret kritisierst Du den vielfach gehörten Satz „ein bisschen Gentrifizierung ist doch gut“. Ich sehe diese Aussage auch mit Skepsis, lässt sich die Dosis der G., wenn einmal eingesetzt, schwerlich steuern. Betrachten wir allerdings den Standort Nord-Neukölln und berufen uns dabei auf Buschkowskys Buch „Neukölln ist überall“, scheint G. doch als ein Mittel zur Verfügung zu stehen, dass manche Probleme zu lösen vermag. Ein Bezirk, in dem verfassungsferne Parallelgesellschaften existieren, muss auf der Agenda der Stadt-und Sozialplanung höchste Priorität erhalten. Ein zur Zeit sehr homogener Stadtteil – hohe Arbeitslosigkeit, hohe Jugendkriminalität, hoher Anteil an Migrationshintergründigen – verträgt der denn nicht mehr Kapital, mehr Bildung, mehr Mischung? Ich finde zu diesem Blickpunkt nur Deine Kritik an der sozialen Mischung, aber der neoliberale Bürger und Stadtplaner in mir fragt: wie kann man solche Bezirke sonst angehen? (und angesichts der von mir beschriebenen Lage mit Parallelgesellschaften muss in meinen Augen gehandelt werden). Wer, wenn nicht aus privater Hand, finanziert einen Wandel? Gibt es Alternativen zur sozialen Mischung als Ziel? (die Unweigerlich in Verdrängung resultiert). Wieso nicht die Gentrifizierer als starke (finanzstarke) Zugpferde vor den Karren spannen und damit Projekte realisieren, die sonst keine Investoren fänden und für die die staatlichen Mittel nicht ausreichen?
    Wie Du siehst, argumentiere ich neoliberal, erhoffe mir aber auch mit dieser Sichtweise eine Antwort zu finden auf die oben gestellten Fragen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende,

    Ole

    • Lieber Ole,
      Frechheit siegt, ist ein alter Spruch, an dem was dran ist. Glaube mir aus privater Hand wirst du so leicht keine Unterstützung bekommen. Was hast du denn als Gegenleistung anzubieten? Für deine Diplom Arbeit wünsche ich dir viel Erfolg.
      Interessiert Dich vielelicht auch folgendes Thema: Chancengleichheit für den Abhängigen Mandanten, wenn deren Anwälte falsche Anträge stellen und zurücknehmen, Verfristungen verschulden, das falsche Gericht anrufen, Vertretungen niederlegen zur Unzeit usw. und das am laufenden Band in wechselnder Anwaltsperson und die Herrschaften in der Rechtsanwaltkammer und Notarkammer wegsehen?
      Oder wenn eine Landesregierung Untreu einen Treuegeber schädigt und frech auffordert: Verklagen sie uns doch zivilrechtlich!

    • Komm einfach in das Wohnungamt Treptow-Köpenick. Dort gibt es sozailverträglich bezahltbare Mietwohnungen in Hülle und Fülle, 13 davon wurden sogar ohne Ablöse verschenkt an einen jungen mutigen Mann, der dafür extra eine GmbH auf sich genommen hat. Inzwischen bekam der sieben große Miethausgrundstücke auf Kredit zu Lasten des Staates überwiegend vom Bezirk aufgrund dessen Verzicht auf dinglich gesichertes Wohnungsbesetzungsrecht ohne einen Cent Grunderwerbssteuer gezahlt zu haben als Eigentum übertragen! Wer das nicht glauben will, kann einfach als Erwerber mit der EinmannGmbH Ambiente Büxensteinallee 24 12527 Berlin in Kontakt treten und ab dem Datum 20. 03. 09 alle Eintragungen und Löschungen auf Unmöglichkeit prüfen welche in in den Grundbüchern Blatt 5235N und 14167N eingetragen wurden, ohne dass eine Unbenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes und eine Unterschrift für einen Folgekredit vorgelegen hat für einen Folgekredit zum Zwecke der eigenen Löschung der rechtsmäßigen Grundeigentümer ab 1995 gemäß AROV B 22- 62004I.

  41. Hallo Ole,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die vielen Fragen. Hier im Blog wirst du sicher die eine oder Antwort aus meiner Perspektive finden – ob du den Argumentationen folgen kannst, musst du dann aber natürlich selbst entscheiden.

    Zu den von dir angesprochenen sozialpolitischen Verheißungen, die mit dem Konzept der Sozialen Mischung verbinden werden, haben wir gerade gestern ausführlich auf einer Veranstaltung (Miete, Mischung, Mehrwert) diskutiert. Einen kurzen Bericht findest du hier:
    https://gentrificationblog.wordpress.com/2012/10/27/berlin-miete-mischung-mehrwert/

    MIt freundlichen Grüßen,

    Andrej

    • Hallo Andrej,

      herzlichen Dank für den Link, wie so häufig ergeben sich aus einem Link zwei, fünf, zehn weitere.
      Schade, dass ich nicht an der Veranstaltung (Miete, Mischung, Merhwert) teilnehmen konnte.

      Viele Grüße,

      Ole

  42. Nur wer von Mod/InstRL betroffen ist, kann begreifen, was es bedeutet, für die Wiederherstellung von Mietwohnungen haften zu müssen, die zu Zeiten des Sozialismus heruntergewirtschaftet worden sind!
    Mir fügte der Staat ein Traumata zu in diesem Bereich, siehe Dorotheenstr. 16 12557 Berlin, immowelt.de ID 2 UF7L35 da wird eine Wohnfläche von 123 m² für Kaltmiete 990,-€ angeboten. Tatsächlich sind das zwei kleine Wohnungen, für die ich als Sicherungsgeber im Grundbuchblatt 5235N Abt. II/1. Und III/1. dinglich beschränkt haften musste. Treuhänderisch vertraute ich es der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für 35 Jahre an. Nach nur vier Jahren hat sie es mir gestohlen und per Kredit verschoben an die im Jahr 2010 den neunfachen Schulden-Millionär – Einmanngesellschaft Ambiente GmbH. Undank ist der Welten Lohn. Meine vermeintlichen Freunde werden nach und nach hinaus geworfen, niemand vom Staat fühlt sich in der Verantwortung. Ich soll den Staat verklagen, 121 Zs 821/12. Aber ich finde keinen Rechtsanwalt. Jeder will einen Stundenlohn ab 300,- € ohne Prozessgutachten anzufertigen! Armes Deutschland!

    • Wofür haben wir Gesetze?
      Wofür Politiker?
      Wofür Rechtsanwälte?
      Alles nur Schein?
      Ist dieses Netzwerk wirklich nur gemein???

  43. Meine Freunde, damit meine ich die Mieter.
    Die Jahresbilanz 2010 des Immobilienhai zeigt über neun Million Verbindlichkeiten an. Unser Miethaus samt Grundstück Dorotheenstr. 16 verbucht der als sein Anlagekapital!

  44. Hallo Herr Holm,

    darf ich Sie mit (m)einem neuen Sachbuchprojekt vertraut machen, daß seit vorgestern bei Startnext als Crowdfunding-Projekt aktiv ist:

    http://www.startnext.de/zur-miete-zum-teufel/

    Ich würde mich sehr freuen, Sie bald schon als Fan dieses Projekts gewinnen zu können, daß die Mietproblematik in Deutschland auch ganz im Speziellen (ähnlich der Gewichtung in Ihrem Blog) authentisch abzubilden sich gewiss nicht verweigern wird.

    Herzliche Grüße,

    Michael Ibach

  45. 1221m² Grundstück wird zum Kauf angeboten, obwohl es in Wahrheit nur 450² sind per Maklerin Ines Schulz Potsdam unter dem Stichwort: „Schöner sanierter Altbau“ Dass 771m² der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft degewo gehören interessiert kein Schwein! Alle Welt soll wissen, was wir Unfähige uns in Berlin regieren. Das ist mein Bestreben! Denn zivilrechtlich läßt sich nichts einklagen, weil für Schadensersatz gegen die Obrigen gemäß BGB § 839 Anwaltszwang vor dem Landgericht den im Grundgesetz garantierten Rechtsweg blockiert!!!!

    • Liebe Namenskollgin,
      tröste dich, in sechs Jahren wird es spätestens den Schuldigen an den Kragen gehen. Dann laufen die Bundeszuschüsse aus und jedes Land muss rentabel Wirtschaften erlernen!

  46. Hallo Andrej,
    toll, dass dieses Blog existiert!
    Ich wohne zurzeit als Student in Berlin Neukölln und höre oft, dass die Gentrifizierung hier bereits stattfindet. Ich spüre immer mehr, dass ich im Zuge der jetzigen Verdrängung mit einem Umzug aus meiner Wohnung rechnen muss.
    Wie siehst du das? Sind meine Sorgen berechtigt? Ich habe schon seit längerem vor, mich politisch zu engagieren. Doch sollte die Politik in in dieser Situation eingreifen oder wäre es sinnvoller, wenn der Gentrifizierungsprozess ungebremst fortgeführt wird?

    Grüße

    John

  47. Am Samstag den 11 Juli 2015 las ich in der Berliner Morgenpost: Seit dem Förderalismusreform im Jahr 2006 kann das Land Berlin alle Regelungen festsetzen und ändern, die den sozialen Wohnungsbau betreffen. Jetzt wundert mich gar nichts mehr!
    Die 140.000 Euro des Grundstückswertes in der Dorotheenstr. 16 12557 Berlin überschuldete das Land Berlin mit vagabundierenden dinglich beschränkten Grundschulden:
    Urkunde Nr. H 1152/2014 Notar Patrick Hollmann Berlin,
    bewilligt von HRB 113820 B Amtsgericht Charlottenburg (zwei Italiener als GmbH Stacken) in Höhe von 1.400.000,00 Million Euro Abtretungsverbot, eingetragen als laufende Nummer 7 alLasten und Beschränkungen in Abteilung ZWEI und DREI als Hypothek Grundschuld Ur. Nr. 1429/2014 des Notar Patrick Hollmann Berlin.
    Nr.: 6 ist eine Last und Beschränkung i.H. v. 75.000,00 Euro für Dr. Andreas Eichler geb. 01.07.1948
    Nur 5 ist eine Last und Beschränkung I.H.v. drei Mal 650.000,00 Euro für Frau Dietlinde Pigard geb. Budig geb. am 26. 07. 1946 UR: Nr. F 339/2010 Notar Jann Fiedler
    Ur. Nr.: 4 ist eine Sicherungshypothek für auf Kredit in Höhe von 725.000,00 Euro gegebene Grunderwerbssteuern in Höhe von 27.442,00 Euro eingetragen im Abt. DREI am 20. März 2009.
    Nr. 3 ist der Kredit für verbotene Grundstücksgeschäfte auf anderer Leute Kosten in Höhe von 725. 000, 00 Euro zzgl 18 % Zinsen Vollstreckbar nach § 800 ZPO.
    Nr. 2 sind 1157.000,00 DM Sicherungsgrundschuld verbunden mit Nr. 1 in Höhe von 347.235,00 DM und verbunden mit einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit als Last und Beschränkung, Hemmnis für eine Beschlagnahme und Löschung des ursprünglichen rechtlichen Eigentümers aus Ersuchen des Amtes zur Regelung offener Vermögensfragen III 22- 62004 I.
    Falsche Beratung, Betrug, Insolvenzverschleppung, Untreue all das ist in Blatt 5235N dokumentiert. Da hat nicht einer einen Fehler gemacht! Da hat vermutlich der gesamte Senat Berlin nicht nur geschlafen, sondern untreu gegenüber seinen Abhängigen und zum Schaden der Landeskasse grob fahrlässig gehandelt und gegen das Grundgesetz verstoßen!
    Große Frage: Wem nutzt diese Riesensauerei???

  48. Lieber Herr Holm, liebe Mitmenschen,

    bitte informiert Euch auf unserer WebSeite bizim kiez.de (bizim ist türkisch und heisst übersetzt unser Kiez, entstanden nach ausgesprochener Kündigung des Gemüseladens Bizim Bakkal “ unser Laden“ im Wrangelkiez in Berlin Kreuzberg.

    Ein Teilerfolg der entschiedenen Proteste und Versammlungen z.T. von Hunderten von AnwohnernInnen mittwochs 19 Uhr seit dem 27.05.15 ist die Rücknahme der Kündigung !!!Es finden Verhandlungen zu langfristiger Absicherung für den Familienbetrieb von Ahmed Caliskan zu annehmbaren Bedingungen und einer bezahlbaren Gewerbemiete statt.

    Von Seiten der Anwohner erreichen uns viele Zuschriften und Hinweise für asoziale und rücksichtslose Versuche überwiegend neuer Investoren und Hausbesitzer mit ihrem Eigentum Wohnraum maximal zu verdienen, luxuszusanieren, Häuser in Eigentumswohnungen zu zerteilen. Alteingesessene Nachbarschaften werden zerstört, Anwohner vertrieben in Randbezirke, florierendes Kleingewerbe und Handwerk als Versorgung und Anwohnerlebensqualität wird durch extreme Mieterhöhungen ruiniert. So hat der örtliche Schuster eine Mieterhöhung von 100% % von anfänglich ca 500 Euro auf später 750 jetzt 1463 Euro mit Staffelmietvertrag bekommen. In den zwei kleinen Ladenräumen sieht es noch sehr einfach und unrenoviert aus. Nur die Fassade wurde gemacht! „Sie machen unser Handwerk kaputt!“sagt der Schuster.
    Jetzt wurde der dritte Fall einer Kindergartenkündigung in der Oppelnerstr. 21 bekannt!
    Was ist hier los!!!
    Wohnraum ist Lebensrecht.Kein Tier zahlt Miete!
    Wir Menschen machen mit Mieten Renditen. Das ist unsozial, nicht im Interesse des Allgemeinwohls!
    Die Mieten haben sich an den Löhnen der Bevölkerung zu orientieren!
    Besitzer sind zur Instandhaltung verpflichtet, nicht zur Luxussanierung.
    Keine Spekulation mit Wohnungen und Häusern.
    Unsere Stadtkieze, unsere Würde, unsere Zukunft! Für lebendige, bunte, natürlich gestaltete, liebenswerte Städte. Nachhaltig!
    Eigentum verpflichtet!
    Bitte unterschreibt unsere online Resolution zu Bizim Bakkal unter change.org
    Herzliche Grüße
    Gabriela Stangenberg

  49. Lieber Andrej Holm,
    vorab einen großen Dank für ihre Tätigkeiten und Inhalte.
    Erst durch die Dokumentation „Wem gehören unsere Städte“ ist mir einiges noch deutlicher geworden.

    Überall in Europa die gleich politisch, betonierten Bau-Wohnsünden, „Klimagerechtes Bauen ist besser als bauwerksgerechtes Klimatisieren“, Karl Petzold und dennoch EU weit gleich.

    Als politisch interessiert und aktiver Hamburger könnte ich mich nur noch massiv über die Politik aufregen.
    Der Hamburger Rot-Grüne Senat instrumentalisiert die Kriegsflüchtlinge/Obdachlose auf besonders perfide Art und Weise, stiftet extreme Unruhe.
    Wer gegen die Hamburger Privatisierung und Gentrifizierung ist, ist gegen Flüchtlinge und wird rechts abgestellt, so meine Fakten.
    http://www.taz.de/Schneller-bauen/!5230545/
    http://www.taz.de/Siedlungsbau-im-Schnellverfahren/!5232683/
    http://www.taz.de/Hamburgs-Suche-nach-Unterkuenften/!5234852/

    Ein argumentativer Unterbau sind die Inhalte Gentrifizierung und soziale Verantwortung (im begrenzten Raum?), teilweise fällt Ihr Name dazu!?!
    https://www.hinzundkunzt.de/platte-zelt-container/wastun.php
    Dringlichst wünsche ich seitens Universitäten ganz klare Worte gegen die Politiker,
    die instrumentalisieren und meinen das sämtliche Flächen das lange vorhersehbare Problem (OECD Studien) „Wohnungsproblem in Großstädten“ durch Gentrifizierung behoben sei.

    Noch ein soziologischer … ähm TTiP Tipp.
    Passt brillant zum gesamten Themenkomplex, inkl Fremdkapital für Großstädte.
    „Der Siegeszug des weißen Mannes
    Alfred W. Crosbys Studie über den Prozeß zivilisatorischer Ungleichzeitigkeit.“
    http://www.zeit.de/1991/37/der-siegeszug-des-weissen-mannes

    Herzlichen Gruß
    Michael F.


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