Im Gentrificationblog werden Meldungen und Nachrichten rund um die Aufwertung von Stadtvierteln und den Mobilisierungen der Mieter/innen dagegen gesammelt. Gentrification wird hierzulande lange Zeit als wissenschaftlicher Fachbegriff verstanden. Doch längst hat das Thema auch die realen Auseinandersetzungen erreicht. Der Gentrificationblog versteht sich als Mittler zwischen akademischen Fachdebatten und sozialen Bewegungen in städtischen Konflikten. Thematisch werden die Beiträge so vielfältig sein wie die Aufwertungsdynamiken und Stadtteilmobilisierungen in den Städten – doch immer werden sie parteilich sein: für die Interessen der Mieter/innen.
Dieser Blog wird geschrieben von:
Andrej Holm
Universität Frankfurt am Main
Institut für Humangeographie
Robert-Meyer-Straße 8
60325 Frankfurt am Main
holm@em.uni-frankfurt.de
[...] Terroristen dürfen bloggen! und das ist auch gut so! [...]
Von: elementarteile » Blog Archiv » Gentrifikation, live X am Juli 8, 2008
um 9:06
Hallo Andrej,
hier ein Videoclip, der die Situation auf der Veddel dokumentiert. Es enthält auch ein Interview mit den der Ur-Studenten im Café Unmut, die auf der Veddel angesiedelt wurden. Bestimmt interessant für einen Post.
http://www.nuroa.de/videos/96-auf-der-veddel
Gruss
Von: kirsten am Juli 8, 2008
um 5:03
[...] Neben den vielen Blogs, die sich mit Berlin als touristische Metropole beschäftigen, gibt es auch Blogs, die sich der Stadt über ein ganz bestimmtes Thema nähern. So zum Beispiel der Blog von Dr. Andrej Holm, Sozialwissenschaftler am Arbeitsbereich Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt-Universität zu Berlin und sein Gentrification-Blog. [...]
Von: berlin-travel-info.com » Ein Blog und der Mensch dahinter… am Juli 11, 2008
um 8:47
moinmoin, empfehlenswerte Webseite zum Thema: The Struggle for the City
Von: entdinglichung am Juli 29, 2008
um 2:56
Guten Tag Herr Holm,
als Stadtplaner und Architekt war ich vorletzte Woche überrascht, von Ihnen und Ihrer aktuellen Geschichte erst als Berlinaleteilnehmer gehört zu haben.
Die Auswirkungen und Mechanismen der Gentrification waren mir schon länger durch sichtbare also „erlebte“ Beispiele bekannt gewesen (Dresden Neustadt, Kreuzberg, Frankenbergerviertel in Aachen).
Was mich interessiert wäre die Frage, ob es tatsächlich mittlerweile Mechanismen gibt, die diese Phasen schneller überspringen werden. Hier in Aachen haben wir uns als Bürgerinitiative sehr zäh, aber leider nicht erfolgreich, gegen das Einpflanzen einer viel zu großen, viel zu hässlichen und viel zu bedrohlichen Shoppingmall innerhalb eines Wohnquartier gewehrt. Wir haben auch verstanden, dass dieses Problem nicht in unserer kleinen Kaiserstadt angekommen ist, sondern mittlerweile in fast jeder deutschen Mittel- und Großstadt vorzufinden ist. Haben Sie zu diesem Thema wissenschaftliche Untersuchungen, Material? Unsere bisherige Informationsquellen waren bisher Zeitungsartikel (z.B. aktuell in einem Spiegel-Kultur) und das sicherlich Ihnen bekannte Buch „Angriff auf die City“. Nachdem hier dieses Monsterteil (ca. 40.000 qm) nun gebaut wird, mache ich mir für das Wohngebiet (nicht meins) und die Stadt große Sorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Von: Christoph Allemand am Februar 25, 2009
um 2:25
hi,
am 14.03. 2009 findet in Berlin eine bundesweit mobilisierte Demo für den Erhalt linker, selbstorganisierter Freiräume und gegen die neoliberale Stadtumstrukturierung statt. Organisiert wird die von einem Bündnis von 13 mehr oder weniger aktut bedrohten Projekten, die sich im Rahmen der WBA-Kampagne vernetz haben. Näheres dazu auf unserer website:
unitedwestay.noblogs.org
oder auf der WBA-Seite
wba.blogsport.de
Außerdem gibts ein Mobilisierungsvideo auf youtube:
Von: united we stay am März 8, 2009
um 3:54
Hallo,
die Tagesschau hat sich dem Thema Gentrification auf ihre eigene Art angenommen: http://www.tagesschau.de/inland/kiezkaempfe100.html Alles Terroristen^^
Von: Olaf am Juli 23, 2009
um 7:02